ERICH WILKER
MUSEUM
Das Erich Wilker Museum wurde 1991 von dem Sohn des Künstlers, Andreas Wilker, zunächst als Modell entworfen und ab 1992 eigenhändig aufgebaut. Der zunächst als Kunst- und Ausstellungshaus geplante Bau wurde nach dem Tod von Erich Wilker im August 2001 zum Erich Wilker Haus benannt, der weitere Ausbau und die Umbenennung zum Erich Wilker Museum erfolgte im Oktober 2006.
1992 begann der 9 Jahre dauernde Bau des Kunsthauses in Köln-Lohmar, dessen mediterrane Architektur auch in der Beziehung und Wertschätzung zum Vater begründet ist. Andreas zeichnete bereits als Kind im Atelier des Vaters und machte mit 7 Jahren eine erste Ausstellung. Sein Interesse an der Kunst, Literatur und klassischen Musik war der Grundstein einer intensiven Förderung und Beziehung zum Vater.

Sohn Andreas Wilker mit 6 Jahren 1958 im Atelier
des Vaters in Köln Nippes.
Er erlernte dort früh verschiedene Maltechniken, machte später eines der besten Examen nach 1945 auf der Kunsthochschule in Köln.
Foto von Erich Wilker
Mit 21 Jahren beendete Andreas Wilker sein Studium für Kunst & Design auf der Kunsthochschule Köln mit Auszeichnung. Er arbeitete als selbstständiger Designer für viele Weltfirmen. Mit dem Entwurf, dem Bau und Eröffnung des Museums zunehmend auch als Galerist, Schriftsteller und Künstler, schreibt und publiziert Kunstbücher und klass. Musik.
Der von Andreas entworfene, finanzierte und aus eigener Hand errichtete Bau dieses außergewöhnlichen Kunsthauses und die spätere Gründung zum Erich Wilker Museum ist seine Referenz an die außergewöhnliche Leistung seines Vaters.
Nach dem Tod Erich Wilkers wurde ihm von seiner Mutter der gesamte Kunstnachlass, die Aufsicht und Verantwortung übertragen.
In einer mehrjährigen Arbeit konnten dann 1000sende Aufzeichnungen, Manuskripte
und Kunstwerke gesichert und gelagert werden.
In Publikationen und Dokumentationen hat er sich mit dem theoretischem Konzept seines Vaters auseinandergesetzt und neue Betrachtungen über die Bedeutung der modernen Bildkunst begründet.
Seine Arbeit macht einen ganz neuen Ansatz der historischen Bedeutung der abstrakten, ungegenständlichen Bildkunst im Spiegel der wissenschaftlichen Evolution deutlich.
Foto: Andreas Wilker 1970 als Student
der Kunsthochschule Köln.
ENTWURF & BAU
Zunächst wurde ein Modell entworfen. In einer 9-jährigen Bauzeit wuchs das Kunsthaus, von außen nach innen und innen nach außen. Aus jeder Ecke, aus jedem Winkel entstand in den Jahren ein einzigartiges Ausstellungshaus. Die mediterrane Architektur, die handgeformten Rundungen und Wände dieses außergewöhnlichen Museums waren eine liebevolle Hommage an einen Menschen, der Zeit seines Lebens um Anerkennung gekämpft hatte.
Gemeinsam mit Werken von Erich Wilker wurde auch Picasso, Beuys, Baselitz, Penk, Klee und viele weitere, aktuelle Künstlern ausgestellt.

Das Lebenswerk von Erich Wilker fand in dieser besinnlichen Architektur eine bisher nicht gekannte Anschaulichkeit moderner Bildkunst, die dem Besucher in einer Gegenüberstellung von der frühen Höhlenmalerei bis zur Moderne unserer Zeit eine neue Schnittstelle menschlichen Bewusstseins sichtbar machte.
Foto:
Modellbau und Entwurf
vom Erich Wilker Museum in Lohmar Breidt
Neben der mit erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand geführten Forschungsarbeit ist es seinem Sohn zu verdanken, das heute wichtige Bestände, insbesondere die der Zerstörung ausgesetzten Papierwerke, das Früh- und Jugendwerk, die NADA- Periode, wichtige Manuskripte und Aufzeichnungen, Notizen und Objekte für die Zukunft gesichert, Konservatorisch gelagert, wissenschaftlich erforscht und in Publikationen und Ausstellungen der Öffentlichkeit in Zukunft zugänglich gemacht werden können.
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Foto unten: Erich Wilker Museum 2001 auf 3 offenen , abgerundeten Ebenen.
VERSTEIGERUNG
Das Erich Wilker Museum wurde im Jahr 2022 nach einer völlig überzogenen Steuerschätzung versteigert, die später zurückgenommen wurde. Im Verlauf einer folgenden, ernsthaften Erkrankung von Andreas Wilker musste dieses einzigartige Kunsthaus verkauft werden, um völlig überzogene, angebliche Steuerschulden zu bezahlen. Im weiterem Verlauf entstanden unvorstellbare Enteignungen und geistige Entmündigungen seitens der Betreuungs- und Sozialämter.
Aktuell bestehen Kontakte zu der Stadt Lohmar, dieses einzigartige Museum erneut der Zukunft als "Kultur-Denk-Mal" zugänglich zu machen und wieder zu eröffnen!
KUNST
RAUB
Im Chaos der Zwangsversteigerung im Jahr 2022 wurden 53 Kunstwerke aus dem Erich Wilker Museum von einem Galeristen aus Bonn gestohlen. Der Diebstahl und der genaue Bestand konnte im November 2024 ermittelt und angezeigt werden. Bis heute wartet sein Sohn Andreas auf die Rückgabe der 53 Kunstwerke.
In der Bilderauswahl sehen Sie viele der gestohlenen Kunstwerke. Wird Ihnen irgendwo ein Werk Erich Wilkers zum Verkauf angeboten oder kommt Ihnen etwas bekannt vor oder können Sie Hinweise hierzu geben, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf:
Andreas Wilker, Tel: 0177 917 5239
oder senden eine
e-mail. Sein Sohn Andreas Wilker wird im Einvernehmen mit Ihnen die weitere Abwicklung abstimmen.
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BELOHNUNG
Für die Wiederbeschaffung oder Mithilfe über die gestohlenen Kunstwerke ist eine Belohnung über gesamt 5.000.- Euro zugesagt.
Übersicht der
gestohlenen Kunstwerke hier.
Zu den Infoseiten:
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Wechselbilder oben:
Abb. 1- 2:
Erich Wilker Museum Innenbereich und Außenansicht
Abb. 3- 4: Video Textbild "Form des Wissens" Andreas Wilker 2026
Abb. 5:
Erich+Wilker+1983, Titel: Haus+Wand, Tuschezeichnung
Abb. 6 :
Video Textbild "Begründung neue Kunstform" Andreas Wilker 2026
Abb. 7:
Erich+Wilker, Pastel auf Karton, 1991
Abb. 8: Erich Wilker 1999 mit Sohn Andreas in Köln-Seeberg






